Archives for the 'im zwiebelkeller' Category
Ich bin nicht dafür geboren, zu warten; doch nichts anderes tue ich
Die lange Distanz war noch nie meins. Die kurze dagegen - ein Heimspiel. Für kurze Zeiten gebe ich alles, powere mich aus, arbeite Tag und Nacht und ein gewisses Stresslevel gepaart mit Adrenalin sorgt dafür, dass ich zu Höchstleistungen auflaufe. Die lange Distanz hingegen? Da bleibt die Motivation auf der Strecke, mein Hang zur Prokrastination […]
stolz und müde
Während andere bei ihren Familien sitzen, Schokoladeneier in sich hineinstopfen oder auf der Couch vergammeln, arbeite ich - mal wieder. Wie eigentlich jeden Tag sitz ich vorm Laptop bis mir die Augen weh tun. Und doch habe ich heute mehr erreicht, als ich erwartete. 15.000 Zeichen sind getippt. Ein wissenschaftlicher Essay über Aufbau und Struktur […]
Done!
Mit zittrigen Händen saß ich heute morgen um halb zehn vor dem Büro, welches erst um zehn aufmachen würde. Endlich öffnete sich die Tür. Die irrationale Angst, sie könnte nicht angenommen werden, wurde riesig. Doch alles umsonst: Natürlich wurde die Magisterarbeit angenommen. Hatte ich doch mindestens zehn Mal kontrolliert, ob der Titel auch tatsächlich richtig […]
Wenn Unglück und Segen nah beieinander liegen
Als ich Freitagnacht von der Arbeit nach Hause komme, erwartet mich die Hiobsnachricht: Der Laptop ist kaputt. Während der Liebste surfte, wurde der Bildschirm auf einmal schwarz und der Rechner startete nicht mehr. Wut machte sich in mir breit, das durfte doch nicht wahr sein! Gefühlte drei Minuten vor Abgabe der Magisterarbeit - einfach der […]
Ein Hoch auf die Studiengebühren
Morgen wäre der offiziell letzte Tag meiner Magisterarbeitfrist, wäre ich nicht krankgeschrieben. Heute erhalte ich dann die Mail, die ich schon vor Monaten erwartete. Denn das grundlegendste Werk für meine Arbeit ist nun abholbereit in der UB. Das ist ja toll. Da hab ich ja nur über 4 Monate drauf gewartet. Fernleihe ging ja nicht […]
Es ist Montag.
Montag war sonst immer der Tag, an dem der Liebste morgens zurück in sein Leben fährt. An dem die Woche langsam beginnt. An dem ich die Höflichkeitskolumne schreibe, die mittlerweile ganz schön gelitten hat. Ich finde weder Inspiration, noch Muße, noch Zeit dafür zur Zeit. Das tut mir leid, denn es ist ein größeres Herzenskind, […]
erschöpfung
Was sind das nur für Tage? Ich dachte, ich sollte es etwas ruhiger angehen lassen. Stattdessen ist gleich halb zwölf und ich sitze seit heute morgen acht Uhr an der Arbeit. Und dass, obwohl heute eigentlich ein Tag ist, der jemandem anderen gehört. Aber das geht nicht, dieses Wochenende habe ich keine Zeit für Geburtstagskuchen, […]
Ordnung
Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste etwas neu ordnen. Dann stelle ich im Bad die Shampoos in eine andere Reihenfolge oder hole im Küchenregals das Hintere nach vorne.
Heute hab ich das mit der Magisterarbeit gemacht. Beinahe könnte man sagen, ich hätte die Kapitel einmal auseinander gepflückt und dann wild verteilt, so kam es mir […]
Das Daumendrücken hat geholfen!
Als ich heute von der Uni nach Hause kam, blinkte mich durch den Sehschlitz an meinem Briefkasten ein Stück weißes Papier an. Das wird doch wohl nicht…, dachte ich. Korrigierte mich schnell, wird es wohl nicht, wohl eher eine Rechnung. Also schloß ich auf, nahm den Brief in die Hand und drehte ihn um, um […]
Entscheidungen aus Unruhe
Es scheint an der Zeit zu sein, dass Entscheidungen getroffen werden müssen. Entscheidungen, die nicht leicht fallen, im Gegenteil, schmerzende Entscheidungen. Doch auch solche, die leicht fallen sollten, es aber nicht tun.
Ich sollte nun, da ich meinen Fokus mehr und mehr aus dem Blickfeld verliere, das Blickfeld verkleinern.
Dazu gehört, dass ich einiges absage, aus meinen […]



