Archives for the 'Gelesen' Category
#19: Schäfers Qualen
“Spannend wie Arne Dahl, emotional wie Fred Vargas und abgedreht wie Wolf Haas. ” So endet der Klappentext von “Schäfers Qualen“, einem Kriminalroman aus dem Haymon Verlag. Puh, dachte ich, ein Vergleich mit Arne Dahl, das ist aber gewagt.
Aber dieser Krimi kann sich durchaus damit messen. Natürlich ist Tirol nicht Schweden, aber […]
#18 Alois Hotschnig - Leonardos Hände
Kurt Weyrath macht sich auf die Suche nach Anna Kainz um sein Gewissen zu beruhigen. Denn der Rettungsfahrer
hätte niemals Fahrerflucht bei einem schweren Autounfall begehen dürfen, bei dem Annas Eltern starben. Auch sie ist schwer verletzt und liegt im Koma. Kurt besucht die ihm unbekannte Frau und hält Wache an ihrem Bett, immer in der […]
#17 Katharina Hagena - Der Geschmack von Apfelkernen
Das Spiel um Erinnern und Vergessen interessierte mich schon früh und die Lektüre von Büchern, die um diesen Themenkomplex kreisen, gehört zu einer der wenigen Konstanten in meinem Leseleben. Kein Wunder also, dass Katharina Hagenas
Der Geschmack von Apfelkernen ziemlich schnell einen Platz in meinem “noch zu lesen”-Regal fand. Und in der Woche, in der ich […]
#16 Marisha Pessl - Die alltägliche Physik des Unglücks
Ab und an gibt es Bücher, an die ich einfach keine Nase bekomme. Entweder das Thema gefällt dann doch nicht, obwohl es auf dem Klappentext immerhin so reizvoll erschien, dass ich das Buch kaufte. Oder der Stil, der Ton, ach, da kann ja jede Menge mißfallen.
Um ein Buch bin ich in letzter Zeit länger rumgeschlichen. […]
#15 Franz Kabelka - Letzte Herberge
Ich lese gerne Krimis. Ich lasse mich gerne mitnehmen auf der Suche nach der Auflösung eines Falles, wie spektakulär oder unspektakulär er auch sei. Ob in Venedig, Sizilien, Köln oder Südengland - mit gut geschriebenen Krimis fesselt man mich immer wieder. Und wenn es dann noch eine Reihe ist, umso besser. Ich brauche keine Knallerauflösung, […]
#14 Roberto Alajmo - Mammaherz
Cosimo Tumminia ist vierzig Jahre alt und mit den Frauen hat es bisher nicht so richtig geklappt.
Die einzigen Frauen in seinem Leben sind seine Mutter und Signora Pina, die Putzfrau, zu der er nur Kontakt über liegengelassene Zettelchen hält und die ihn seltsam anschaut, seitdem sie ein Schmuddelheft bei ihm gefunden hat. Auch […]
#13 Richard K. Breuer - Die Liebesnacht des Dichters Tiret
Als “historisches Sittengemälde” wird dieses Buch betitelt. Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu historischen Romanen: Auf der einen Seite lese ich sie gerne, denn man kann daraus viel Geschichte erfahren. Oft ist es aber so, dass historische Romane schlecht recherchiert sind oder sich eine historisch anmutende Geschichte zurechtbiegen, damit die eigene Liebesgeschichte darin Platz findet. […]
#12 Jürg Beeler - Solo für eine Kellnerin
Identität scheint das Kernthema der Bücher zu sein, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Auch bei diesem Kleinod, das die Lebensgeschichten zweier Männer erzählt, die durch eine gemeinsame Frau verbunden sind, stellt sich die Frage nach der Erkenntnis des eigenen Selbst, nach “Was ist wichtig?” und vor allem “Wer ist wichtig?”
Joachim Windspiel, Mitte 50, […]
#11 Frederick Forsyth - Der Afghane
Manchmal müssen die Bücher, die man zur Entspannung liest, oder solche, die man wegen ihrer Wortgewalt liebt, die mit den wunderbar ausgearbeiteten liebevollen Plots, einfach warten. Dann drängen sich hochpolitische Spionagethriller geradezu auf. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich eine ganze Zahl von Tom Clancys Jack Ryan-Reihe nahezu verschlungen habe. Hier wartete […]
#10 Jürg Schubiger - Die kleine Liebe
Ein kleines Buch hat mich ruhig werden lassen. Gerade knapp über hundert Seiten beschäftigten mich einen Nachmittag lang, leise, aber eindringlich.
Jörg Schubigers Die kleine Liebe beschreibt in stillen Tönen die Biographie von L., kurz für Laetizia, einer jungen Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Unvoreingenommen geht sie an die Welt heran, fragt Fragen, […]



