Archives for the 'don't impose - die höflichkeitskolumne' Category
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 8. Oktober 2007
Tabakverwirrung
Es gibt Dinge im Alltagsleben, die sich ständig wiederholen. Gut, kann man sagen, Zähneputzen, Müll rausbringen, Haare waschen. Aber auch zwischenmenschlich passiert einiges immer und immer wieder. Dass zum Beispiel auf „Wie geht’s?“ in 99% der Fälle mit „gut“ geantwortet wird. Aber auch das, was mir in der Mittagspause passiert, geschieht häufiger:
Einer meiner Kollegen fragt […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 1. Oktober 2007
Die Anstarrschwelle
Wer aufmerksam durch die Welt läuft, sieht allerhand. Ungewöhnliche Fahrzeuge, niedlich eingerichtete kleine Läden, unglaublich aufeinander gestapelte Gegenstände. Doch viel häufiger bleibt unser Blick an Menschen hängen. Da sehen wir unmöglich gekleidete Menschen, von Eis verschmierte Kinder, lilagefärbte Damen auf motorisierten Einkaufswägen und Fahrradfahrer in seltsamer Kleidung mit Reflektor-Lampenstirnband in der Straßenbahn. Es […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 24. September 2007
Das Ankleide-Fiasko
Die wahren Dramen spielen sich in Umkleidekabinen ab. Manche auch davor.
Während man innerhalb der Umkleide nachdem man feststellte, dass das man das Hosenbein nicht über den Oberschenkel gezogen bekommt, die Möglichkeit hat, die Hose flink wieder auszuziehen, auf den Haken zu hängen und das Geschehene sofort zu vergessen, gibt es diese Möglichkeit vor der […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 17. September 2007
Die Kassenschlange des Grauens
Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, welches besagt: Je kleiner der Einkauf, umso länger die Zeit, die man in der Kassenschlange verweilt. Dieses Gesetz trotz besseren Wissens missachtend, mache ich mich an einem frühen Abend auf den Weg zum nächstgelegenen Supermarkt. Mit Salat und Tomaten bewaffnet bahnte ich mich zur Kassenschlange durch, die […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 3. September 2007
Bier für den Macho
Mein Arbeitskollege Marco ist dreiundzwanzig, ca. 1,80 Meter groß und hält sich für den heißesten Typen unter der Sonne. An diesem Selbstbild stört ihn auch nicht, dass er immer noch in einer Ausbildung zum Bürokaufmann steckt oder dass er bereits sehr deutliche Anzeichen einer Vorderglatze trägt. Nein, Marco hält sich für unwiderstehlich […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 27. August 2007
Freundlichkeit hat einen Namen
Neulich besuchte ich mit einer Freundin eine Filiale einer bekannten rot-goldenen Fastfoodkette. Es war nicht voll; wir waren die Einzigen, die sich an der Theke anstellten. Mit einem genervten Gesichtsausdruck näherte sich eine Mitarbeiterin, auf deren Namensschild „Freundlichkeit hat einen Namen“ stand.
Und darunter: Anja Müller. Freundlich klang ihr aufmüpfiges „Ja, bitte?“ […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 20. August 2007
Blind-Date-Fiasko
An einem Freitagabend verabrede ich mich mit einem Freund in einer Restauration, die sich wie sich später herausstellen sollte, sehr passend „Rendezvous“ nennt. Wir setzen uns an einen Tisch ans Fenster, von dem man sehr gut den daran angrenzenden Platz und die im starken Regen beschirmten Menschen anschauen kann.
Gegen neun Uhr betritt eine schätzungsweise 55-jährige […]
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 13. August 2007
Komike Mensche und Portemonnaies
An einem Nachmittag, den ich damit verbrachte mit einem Bekannten durch die Innenstadt zu schlendern und durch Geschäfte zu bummeln, verschlug es uns zu Karstadt. Denn mein Bekannter benötigte dringend ein neues Portemonnaie, nachdem das alte gerissen war und sich das Kleingeld nun mit präziser Regelmäßigkeit über den Boden ergoss. So machten […]
Das Wort/Lob zum Montag
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 6. August 2007
Handwerkerbeglückung
In aller Herrgottsfrühe klingelt es an der Wohnungstür. Während ich mich noch wundere, wer um diese Uhrzeit klingelt, springe ich in meine Anziehsachen und öffne anschließend die Tür. Vor dieser stehen zwei Männer Ende Dreißig, die aufgrund ihrer lehmverschmierten Kleidung schnell als Handwerker identifizierbar sind. Gut, Spachtel und Lehmeimer in ihren Händen hätten ihr Übriges […]



