Die Zeit rast

und rast und irgendwie vergehen die Tage, ohne Zeit zum Innehalten übrig zu lassen. Gestern sagte ich es ungläubig, ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern, die so voller “erste Male” steckt, wie die Jetzt-Zeit. Beruflich geht alles mit großen Schritten nach vorne und ich freue mich, dort angekommen zu sein, wo ich hinwollte. Und das eher, als erwartet. Erneut kann ich auch ein Buch in den Händen halten, auf dem zwar mein Name nicht auf dem Titel steht, jedoch auf der Titelei. Und im Inneren. Und überhaupt. Mein Name in einem Buch von einem Autor, dessen Namen manchen Menschen bald Tränen in die Augen treibt. Und es war wieder August, als das Buch erschien, genauso wie letztes Jahr. Diesmal also eine Veröffentlichung im Fachbuchbereich, davor ja Sachbuch, was kommt nun nächsten August? Ich bin gespannt.

Privat steht die Zeit im Zeichen der Gadgetisierung. Ich treibe mich auf Konferenzen herum und unterstütze zum ersten Mal jemand anderes aktiv beim Schreibprozess. Ein seltsames Gefühl, abends nicht selbst im Arbeitszimmer zu sitzen und zu schreiben, sondern jemand schreiben hören. Und Ende November wird es ein weiteres erstes Mal geben. Und überhaupt. Erste Male sind unterbewertet.

2 September 2009 | | gedankenpuzzle | Comments

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