Der Koffer steht bereit.
Der Seewind ist längst vergangen, der Kopf hängt ihm noch hinterher, doch findet sich in der Wirklichkeit noch ab und an ein Plätzchen Ruhe im Trubel. Am Wochenende war es der Flohmarktbesuch, der sich zum Tagesausflug mauserte und das Gefühl, am Sonntag was Gutes getan zu haben, als Stadtführer in der eigenen Stadt. Ein seltsam anmutendes Gefühl allerdings, wenn die Augen, die einen zwar anschauen und zu deren zugehörigen Ohren man spricht, die Sprache, die meinen Mund verlassen, nicht verstehen. Ein Dolmetscher war zwar vorhanden, doch das seltsame Gefühl, nicht zu wissen, was von meinen Worten übrig bleibt, war mir nicht nur neu, sondern auch nicht besonders behaglich.
Der Koffer ist gepackt, morgen gehts in aller Frühe nach Berlin. Die ersten Tage beruflich, die letzten dann rein privat und zu meinem großen Vergnügen. Ein paar Tage mit dem großen Griechen sind lang ersehnt und dass es nun doch letztlich ziemlich schnell und plötzlich ging - ein Grund mehr zur Freude. Ebenso freu ich mich, dass eine Sache in trockenen Tüchern ist, die mir auf dem Herzen lag und dass auch die Schreibarbeit abgegeben ist.
Noch bleibt Schweigen auf meiner Seite, bald vielleicht mehr, Eindrücke von Berlin, das in gewisser Hinsicht eine Herausforderung ist und auf der anderen Seite so gar nicht, obwohl mir genau davor zig mal Glück gewünscht wurde. Die Gewissheit, dass mir die letzten Jahre schlußendlich die Sicherheit gegeben haben, dass es für jede Situation eine oder mehrere Lösungen gibt, wird mir auch hier weiterhelfen. Und was dann kommt, werden wir sehen.




One Response to “Der Koffer steht bereit.”
1 Rik 7 July 2009 @ 11:39 am
Und? Was erzählt Berlin? (Hmm?! Wäre “Schweigen in Berlin” nicht ein guter Buchtitel?)
Und ja, für jede Situation gibt es dreizehn Trillionen Lösungen. Gut, die meisten taugen nix, aber immerhin
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