#16 Marisha Pessl - Die alltägliche Physik des Unglücks

51styekherl_sl500_aa240_.jpg

Ab und an gibt es Bücher, an die ich einfach keine Nase bekomme. Entweder das Thema gefällt dann doch nicht, obwohl es auf dem Klappentext immerhin so reizvoll erschien, dass ich das Buch kaufte. Oder der Stil, der Ton, ach, da kann ja jede Menge mißfallen.

Um ein Buch bin ich in letzter Zeit länger rumgeschlichen. In Besprechungen wurde es gelobt, sehr sogar, und dann konnte ich irgendwann dann doch nicht widerstehen und hab mir Marisha Pessls “Die alltägliche Physik des Unglücks” gekauft. Trotz des sperrigen Titels freute ich mich auf ein langes Lesevergnügen.
Doch das währte nicht lange. Circa hundert Seiten las ich am Stück, erfreute mich an hübschen Sätzen und netten Gedanken.
Bei einer richtigen Story war das Buch da noch nicht angekommen. Doch irgendwann danach wurde das Buch für mich unlesbar. Zu sehr bemüht, pseudowissenschaftliche Quellenarbeit zu leisten, biographische Nachweise zu integrieren und jedes Zitat zu belegen. Wäre dies nur einmal pro Seite geschehen, wer weiß, vielleicht wäre es mir dann nicht so negativ erschienen. Doch eine derartige Häufung, wie sie im Buch zu finden ist, lässt den Text bald wie eine wissenschaftliche  Hausarbeit erscheinen (mit ein bißchen Geschichte darin).
Und so lege ich schweren Herzens dieses Buch weg, denn das kann ich nicht weiter lesen.

21 January 2009 | | Gelesen | Comments

One Response to “#16 Marisha Pessl - Die alltägliche Physik des Unglücks”

  1. 1 Jules 21 January 2009 @ 4:36 pm

    Ja, so ging’s mir auch, aber ich bin noch dran. Ich versuche, die Geschichte dazwischen irgendwie zu finden. Ich werde berichten.

Leave a Reply

  1.  
  2.  
  3.  

Navigation

Kategorien

don't impose

Meta

email abo

  • Wenn Ihr die Beiträge dieses Blogs als Mailing bekommen wollt, tragt hier einfach eure Mailadresse ein und klickt auf Eintragen

Archiv

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blog-o-rama.de Blogverzeichnis
Egoload - Engagierter Idealist