Ein Hoch auf die Studiengebühren

Morgen wäre der offiziell letzte Tag meiner Magisterarbeitfrist, wäre ich nicht krankgeschrieben. Heute erhalte ich dann die Mail, die ich schon vor Monaten erwartete. Denn das grundlegendste Werk für meine Arbeit ist nun abholbereit in der UB. Das ist ja toll. Da hab ich ja nur über 4 Monate drauf gewartet. Fernleihe ging ja nicht - Fernleihe geht nur, wenn die eigene Uni das Buch nicht hat. Also hieß es: Das vergriffene Buch für extrem viel Geld antiquarisch kaufen oder warten. Super. Was zum Teufel machen die eigentlich mit meinen Studiengebühren?

3 January 2008 | | im zwiebelkeller, kartothek | Comments

3 Responses to “Ein Hoch auf die Studiengebühren”

  1. 1 der verwunderte Leser 3 January 2008 @ 10:10 pm

    Wie wäre folgendes gewesen: In eine Bibliothek gehen, die das Buch nicht hat, und es dort per Fernleihe bestellen? Hätte ja die nächstbeste Stadtbibliothek sein können …

  2. 2 deeli 3 January 2008 @ 10:19 pm

    bei uns ist die unibibliothek zugleich die stadtbibliothek und damit hatte sich das erledigt…

    ausserdem: bekannte haben es in münster und paderborn ebenfalls versucht für mich zu bekommen.

  3. 3 Hagen 8 January 2008 @ 5:12 pm

    Und was die Studiengebühren angeht: Die werden natürlich solange nicht in überzogene Lieblingsprojekte der Geisteswissenschaftler (wie bspw. Bücher (was die kosten!!!)) investiert, wie nicht jeder Physikstudent seinen eigenen Teilchenbeschleuniger hat. Oder man zahlt, Freiburg macht es exzellent vor, einfach mal einen Teil der Heizrechnung der Uni damit. Dann wird einem beim Warten auf Büchernikate wenigstens nicht mehr kalt.

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