Der Fuchs und das Mädchen
Ich kam heute in den Genuß eine Preview von Der Fuchs und das Mädchen zu sehen. Ausgerüstet mit einer Freundin und gratis Popcorn und Drink ließ ich mich in den Kinosessel fallen und harrte der Dinge, die da kommen würden. Und was kam:
Ein zehnjähriges Mädchen begegnet an einem Spätsommermorgen im Wald einem jagenden Fuchs. Fasziniert folgt sie dem Tier und versucht nun, ihm Stück für Stück näher zu kommen. Der Sommer geht, der Winter kommt und im Frühjahr haben sich Mensch und Tier einander angenähert. Sie folgt dem Fuchs durch die Natur, streift durch Wiesen, Wälder, Höhlen und Seen, durch die wunderbarsten Landschaften. Es entwickelt sich ein Verhältnis von ihr zu dem Fuchs, das ihr das Verständnis für die Natur näher bringt.
Die Story, so man sie denn so nennen will, hat meiner Meinung nach die Schwäche, dass sie stellenweise zu pathetisch ist. Das obligatorische “man darf ein wildes Tier nicht zähmen” hat so genauso seinen Platz wie die moralischen Worte einer Mutter. Doch das ist egal. Denn diesen Film schaut man nicht wegen der Story, nein, wegen der Bilder.
Denn dieser Film ist der neue Film von Luc Jacquet, dem Regisseur der „Reise der Pinguine“. Und der Film überzeugt durch wunderbare Aufnahmen von Landschaften, unglaublich nahe und intensive Augenblick mit den Wildtieren und erzeugt alleine bei Jagdszenen einen ungeheure Dramatik. Die Geräusche und die Bilder verbinden sich auf eine Weise, dass man beinahe meint, die Blumen riechen zu können und selber durch das Gras stapfen zu können. Ja, für gestresste Großstadtseelen ein Ausflug in die Natur an einem Abend.
Einen Eindruck bekommt man hier, ab 27.12. im Kino:




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