Gewohnheiten sind dazu da, geändert zu werden
Heute morgen wachte ich auf mit dem Gedanken an einen leckeren Kaffee. In letzter Zeit hatte ich zunehmend auf Kaffee verzichtet, weil er mir mit Reismilch so gar nicht mehr schmeckte. Heute morgen versuchte ich es mit Vanille-Soyamilch und war überrascht: Das Ergebnis erinnerte mich so sehr an den aromatisierten Weihnachtskaffee, den ich im letzten Jahr so sehr genossen hatte. Dazu schmeckte mir meine Reiswaffel mit Truthahn heute ausnehmend gut.
Vorhin musste ich über mich selber lachen. Seit Tagen habe ich Lust auf einen Schokopudding, aber - ach Milch. Deshalb fand heute ein Schokopudding aus Soya seinen Weg in meinen Einkaufswagen. Und beim Genuß desselben, der tatsächlich einer war, blätterte ich durch “Schrot und Korn”, das Magazin meines Biomarktes und las interessiert in einem Heftchen, dass ich vor zwei Monaten noch ungelesen in den Müll geworfen hätte. Es fanden sich Weihnachtsrezepte mit Dinkel und Hirse, die ausnehmend gut aussahen. Ich war überrascht. Noch mehr, als ich hinten auf das Datum schielte, wann das nächste Heft erscheint. Schon nächste Woche? Dann, dachte ich mir, dann holst du dir das.
So irgendwie ähnel ich essenstechnisch so gar nicht mehr mir vor noch ein paar Monaten. Und - ich fühle mich gut dabei.




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