erschöpfung

Was sind das nur für Tage? Ich dachte, ich sollte es etwas ruhiger angehen lassen. Stattdessen ist gleich halb zwölf und ich sitze seit heute morgen acht Uhr an der Arbeit. Und dass, obwohl heute eigentlich ein Tag ist, der jemandem anderen gehört. Aber das geht nicht, dieses Wochenende habe ich keine Zeit für Geburtstagskuchen, dieses Wochenende muss gearbeitet werden. Seit Mittwoch geht das jetzt so. In aller Frühe aufstehen, arbeiten, zwischendurch kurz was essen, bis in die Puppen arbeiten und fix und alle nachts ins Bett fallen.

Jetzt bin ich erschöpft. Ich hab viel getan die Tage. Morgen wird auch nicht weniger. Wenn es läuft, sollte man das nicht behindern. Never stop a running system. Und so laufe ich weiter in meinem Hamsterrad, immer weiter, noch eine Runde, noch eine Runde.

Und wenn ich den ganzen Tag alleine bin und nicht spreche, fällt auf, dass meine Worte viel überlegter sind. Das tut mir gut, da bringe ich ohne zu schlackern “apologetisch”, “Synekdoche”, “Eingangsparameter” und Klassifikationssystem in einem Satz unter.

So. Genug geredet. Jetzt mach ich Feierabend.

25 November 2007 | | im zwiebelkeller | Comments

One Response to “erschöpfung”

  1. 1 Dirk 25 November 2007 @ 12:47 am

    Das erklärt auch, warum Du Dir über die Grammatikalität (kann man das so sagen?) von ICQ-Away-Messages Gedanken machst …

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