Trennungsschmerz

Mich von Büchern trennen kann ich gar nicht gut. Deshalb verschenke ich zumeist ausschließlich Bücher, die ich selber besitze. Dann komme ich nicht in die Versuchung, sie selbst zu behalten.

Einmal im Jahr gibt es in meiner alten Heimat einen Bücherflohmarkt, dessen Erträge an terre des hommes fliessen. Das ist nicht nur eine gute Sache, die ich so unterstütze, sondern ich ernähre auch mein Buchregal äußerst preisgünstig: Taschenbücher gibts für 50 Cent, Hardcover für einen Euro. Und tolle Sachen gibt es da!

Jedes Jahr kaufe ich mehr, als ich tragen kann, jedes Jahr greift die Regel 10 aussuchen, 8 bezahlen nicht nur einmal. Schon vor längerem habe ich mir vorgenommen, dieses Mal im Tausch ein paar “ungeliebtere” ausgelesene Bücher wieder abzugeben.  Doch, ach, wie schwer mir das fällt! Ein kleines Häufchen hat sich dann doch zusammengefunden und wird (hoffentlich) morgen fleissig in die alte Heimat getragen. Immerhin schaffe ich so Platz für neues. Und das Häufchen wird bestimmt deutlich höher!

12 October 2007 | | gedankenpuzzle | Comments

One Response to “Trennungsschmerz”

  1. 1 SoE 14 October 2007 @ 7:13 pm

    Wer kann sich schon von Büchern trennen? Bei Zeitschriften krieg ich mich meistens aufgerafft und verschenke sie, aber Bücher?? Nieeeeeeeeeeeeeeee!

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