mir wurde etwas genommen, vom dem ich nicht einmal ahnte, dass ich es verlieren könnte. von einer minute auf die andere änderte sich das, was ich für gut gehalten hatte, in den schlimmsten alptraum jener tage. auch jetzt noch, einige zeit später, denke ich jeden tag daran, was passiert ist und wie das passieren konnte. das schlimme ist, dass ich es nicht weiß und wohl auch niemals wirklich verstehen werde. man kann leider nur seine eigenen gedanken erforschen.
langsam habe ich das gefühl, dieser teil verschwindet. er wird täglich weniger und weniger. nicht, dass es deshalb weniger weh tun würde, nein, weiß gott nicht, es ist nur einfach so, dass es verschwindet. ich nehme nicht mehr täglich das telefon in die hand um zu erzählen. nein. ich denke daran. jeden tag. aber ändern, das liegt nicht mehr in meinen händen.
ich bin hier und warte. warte auf etwas, was wohl nicht mehr geschehen wird. aber so wie man mir das genommen hat, hat man mir auch die möglichkeit genommen, etwas daran zu ändern. und das macht mich traurig. immernoch.




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