hui oder: es geht voran
irgendwie scheint sich das erneute verbeißen in die materie doch gelohnt zu haben. immer wieder quälen mich zweifel, ideenlosigkeit und auch die sinnfrage behindert so manches mal meine motivation.
doch dann gibt es auch tage, an denen ich denke: jaa, es geht voran. tage wie heute, an denen die leser von jetzt.de die kolumne auf die startseite wuchten.
doch immer wieder kehrt die frage zurück, die ein gewisser jemand aus muc immer wieder forciert: warum das ganze?
und dann kommt automatisch der gedanke in meinen kopf, dass ich das hier schon fast ein jahr mache. ein jahr. ohne wirklich großen nennenswerten erfolg.
sicher. es gibt leute, die die kolumne gerne lesen. aber reicht das? oder besser: reicht mir das?
auf der anderen seite: ich habe das gefühl, dass ich besser werde. dass die kolumnen sich steigern. ich habe immer mehr leser. es gefällt immer mehr leuten. das beweisen empfehlungen, verlinkungen und kommentare. und abonnements.
doch wie soll es weitergehen?




5 Responses to “hui oder: es geht voran”
1 Jules 1 May 2007 @ 3:09 pm
ich verstehe deinen Frust nur zu gut. Im Grunde ist alles Schreiben ja auf ein Ziel ausgerichtet - auch wenn wir uns als “digitale Bohème” wohlfühlen sollen - es soll auch aufs gute, alte Papier gedruckt werden, selbst wenn das wöchentlich in Bündeln im Container landet. Du brauchst jetzt im Grunde eine Strategie, eine Möglichkeit, es Zeitschriften oder Zeitungen anzubieten. Wobei dort doch auch durchaus erwähnenswert sein kann, dass es in den digitalen Medien - also bei der jungen Zielgruppe - gut ankommt. Einfach versuchen? Mehr hab ich am Anfang auch nicht gemacht als immer und immer wieder einfach mein Glück versuchen.
2 Wasserhexe 1 May 2007 @ 6:41 pm
Kopf hoch Süße und die anderen reden lassen! Und damit meine ich nicht Jules! Allerdings: wenn du es nicht für dich tust, dann lass es!
Aber ich denke, dass es dir gut tut und du freude daran hast. Und das ist das wichtigste!
Setz dich nur nicht selber zu sehr unter Druck!
3 antidepressiv 1 May 2007 @ 10:21 pm
Wichtig ist nicht, wie es weitergeht, sondern dass es weitergeht. Piep, piep, piep - ich hab die Kolumne lieb
4 bosch 2 May 2007 @ 5:58 pm
Ach, das ist eine schwierige Frage, die sich wohl alle stellen, die in irgendeiner Form ins Internet schreiben. Wie will man das Fortkommen messen? An Links, an Besucherzahlen? Letztendlich ist es doch eher so, dass die meisten Leute eher zufällig zu einem kommen. Somit scheidet die quantitative Komponente schon mal aus. Erfreulich ist doch immer, wenn etwas Feedback in Form von Kommentaren erhält und sich eine Kommunikation mit dem Leser auftut. Dann sieht man, der Text wird irgendwie angenommen und dann kann man auch weiterhin irgendwann schreiben. Wenn aber die Kommentare wegfallen, muss man sich allerdings ernsthafte Gedanken darüber machen, ob man für sich selbst oder seine paar Leser schreibt.
Insofern: Ich rate zum weitermachen.
Was auch helfen kann, ist dieser Beitrag.
5 bosch 2 May 2007 @ 5:58 pm
Ich glaube, der Link funktioniert nicht. Daher hier nochmal:
http://sw-guide.de/webdienste-blogging/wie-starte-ich-ein-blog-und-mache-dieses-bekannt/
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