Archives for April 2007
geschichten aus der großstadt VIII - gespräche, die schmerzen bereiten
heute gehört, im bus. zwei junge mütter unterhalten sich.
die eine: sach mal, was ist denn wirtschaftslehre?
die andere: wieso?
die eine: steht bei mir auf dem stundenplan.
die andere: ach das hat was mit der politik zu tun, cdu und drk und so.
die eine: owei. aber immer noch besser als rechnen.
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 16. April 2007
16. April – Von der Unhöflichkeit, sein Konzertpublikum warten zu lassen
18:30 ist Einlass, steht auf der Eintrittskarte. 20 Uhr soll das Konzert beginnen. Sie machen sich erst spät auf den Weg, denn es ist ein schöner Frühsommertag. Sie genießen die letzten Sonnenstrahlen, bevor sie für den Rest des Abends in einer dunklen, feucht-heißen Konzerthalle verschwinden. […]
summer in the city
na gut, sommer ist es noch nicht wirklich, kalendarisch gesehen. aber bei dreissig grad an der kölner riviera, wer guckt denn da aufs datum?
wir jedenfalls haben gestern den balkon sommerlich eingeweiht. zuerst sonnen, ein bißchen farbe tanken. und abends dann, gemütlich grillen. schön wars.
wenn die sonne herauskommt hier in der stadt, dann fühlt es sich […]
manchmal drückt sich ein dorn, den man lange versucht hat, herauszuziehen, doch nur wieder tief ins fleisch hinein.
schön ist es, wenn so viele freunde und bekannte am geburtstag auf so viele schöne weisen an einen denken.
Don’t impose - die Höflichkeitskolumne am Montag - heute: 9. April 2007
9. April – Der Blätterteig-Anstarrer
Das Pärchen steht an der Straßenbahnhaltestelle, es ist kurz nach ein Uhr nachts. Sie warten auf die letzte Bahn und mit ihnen etliche andere Passagiere. Das Pärchen unterhält sich, während neben ihnen gelacht wird, denn in paar Jungs nerven mit ihrem Laserpointer die Passagiere auf dem Bahnsteig gegenüber. Lautstark wird sich […]
aufatmen
um kurz nach zwölf kam die erlösende nachricht. geschafft! zum ersten mal seit tagen konnte ich wieder richtig durchatmen. ein riesengroßer stein fiel mir vom herzen. die hoffnung stirbt zuletzt. aber kurz vor zwölf war ich fast soweit. der magen rebellierte, die migräne pochte hinter der stirn. angst machte sich breit. doch dann kam die […]
der countdown beginnt
seit dem aufwachen zähle ich die stunden runter. nun sind es noch 2 stunden und 20 minuten bis endlich das warten ein ende hat. bis dahin: daumendrücken!
obwohl
tatsächlich die tage komplett ausgelastet sind mit neuen seminaren, vorlesungen und hausarbeiten, stundenplanung, oberseminar-vorbereitung und lebensnotwendigen maßnahmen, bleibt dennoch zeit für das eine, das, was ich wirklich nicht will. denn lieber möchte ich meine nacht schlafend verbringen und meine müdigkeit und trägheit beenden. stattdessen liege ich wach und denke. gut, man mag sagen, denken, dass […]
wenn die sorgen überhand nehmen, bleibt die nacht schlafarm.



