Köln ist ein Dorf I
Ich treffe mich mit meinem Lieblingsgriechen und da das Wetter geradezu dazu einlädt, besuchen wir einen kleinen, versteckten Biergarten in der Innenstadt.
Doch wie es so in Köln ist, kann man nirgends hingehen, ohne dass man jemand kennt. Als der Kellner an den Tisch kommt, gibt es ein großes Hallo. Es ist ein ehemaliger Mitarbeiter von uns, ich hab zwei Jahre mit ihm zusammengearbeitet. Doch schnell stellt man fest: Es gibt nicht viel zu reden, er hat sich von einer gemeinsamen Freundin getrennt, die Gesprächsthemen kreisen quasi um sie herum, ohne sie zu erwähnen.
Als er von einem anderen Gast gerufen wird, verlässt er, beinahe glücklich darüber, unseren Tisch. Ich drehe mich zu dem anderen Gast um, schaue dem Kellner hinterher.
Und siehe da. Hannes Jaenicke braucht ein neues Bier. Bitteschön!




One Response to “Köln ist ein Dorf I”
1 madamesauvage 2 May 2007 @ 11:47 pm
Ich wohne jetzt seit drei Monaten in Köln und genau das gleiche musste ich auch schon feststellen! Erschreckend.
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