Zwiespältigkeit
es schneit. so gerne ich das sehe, so sehr nervt mich das im augenblick. doch in mir weiß ich, dass ich nicht genervt bin über den schnee. ich bin genervt von vielen gesprächen der letzten drei Tage, von Ereignissen und Situationen und von dem, was vor mir liegt.
denn vor mir liegen 10 harte arbeitstage à ungefähr 14 stunden (können auch mehr sein) im kölner karneval. ein bißchen freue ich mich darauf, weil es in meiner erinnerung von letztem jahr wahrscheinlich verklärt ist, ich habe die schlechten seiten vergessen, aber erinnere mich an viel spaß mit kirsten. darauf freue ich mich. doch irgendwie macht sich in meinem bauch das gefühl breit, dass da doch nicht alles immer eitel sonnenschein war. ich erinnere mich an ärger mit dem chef, an ärger mit den mitarbeitern, an geschundene füße und betrunkene clowns, engel, piraten, was auch immer.
ich bin gespannt. und angespannt. und in erwartung. und gleich verlasse ich das haus und bin erst wieder nach rosenmontag wirklich wieder geistig anwesend.




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