irgendwie komisch ist es, die halle im fernsehen zu sehen. so gigantisch sieht das aus, was für mich schon alltäglich geworden ist. riesig das event, die menschenmassen, die dynamik, die davon ausgeht. und ich? ich bin froh, dass mich die krankheit davon befreite, arbeiten zu gehen. ich freue mich über den titel, fieberte mit, freute mich, die spiele im fernsehen sehen zu dürfen. und gleichzeitig bin ich froh, fahnenflüchtig zu sein. ja, ich gebe zu, ich habe einen riesenrespekt vor den menschenmassen und den kollegen, die die letzten spiele arbeiten mussten. die hunderte kilos fritten frittierten, fässerweise bier ausschenkten, hamburger machten wie blöde. und ich sitze zu hause, weiß, wie frequentiert “meine” bar ist und atme einfach nur auf. weil ich tief in mir drin weiß, dass ich gerade jetzt diesem ansturm nicht gewachsen wäre.

schließlich liegen die vor mir liegenden 10 tage äusserst harte arbeit schon seit tagen auf meiner seele und belasten mich.

4 February 2007 | | gedankenpuzzle | Comments

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