unlust
ich hab den sonntag im bett verbracht. mit migräne. und fröstelanfällen. gegen sechs bin ich aufgestanden, andreas hat ein paar tortellini gekocht, damit ich überhaupt etwas zu mir nehme.
eigentlich möchte ich mich bloss wieder in mein bett einkuscheln. aber -leider- ist heute der tag, auf den ich jetzt schon länger warte. denn heute ist das the kooks-konzert.
und so mache ich mich fertig. trotz frieren, schweren gliedern und kopfweh. andreas redete auf mich ein und recht hat er. ich würde zuhause bleiben, wenn es nur um mich ginge. das geld für die karte wäre mir egal. schon der gedanke an mein warmes bett macht mich da schwach. aber nein. es geht nicht nur um mich. es gibt da diese eine person, die sehr viel energie dafür aufgewandt hat, mich davon zu überzeugen, dass wir heute auf dieses konzert gehen, die eine karte besorgt hat, obwohl es längst ausverkauft ist. und die sehr darunter leiden würde, wenn ich nicht gehen würde.
und so ziehe ich mich gegen halb acht an. kämm mir die haare. versuche das elend mit ein bißchen schminke zu kaschieren.
versuche mir selber einzureden, dass ich gleich spass haben werde. dass die kopfschmerzen weg sind, sobald ich mich aufraffe und das haus verlasse. aber zwei gedanken lassen sich nicht verscheuchen. es regnet draussen, in strömen. wenn ich auf eins gar keine lust habe, dann ist das im regen vor dem e-werk anstehen und auf einlaß warten. wie es mir morgen dann geht, da brauch ich gar nicht erst drüber nachzudenken. und der andere ist, dass ich mich etwas vor der musik fürchte. ich hoffe, das tut mir nicht allzu weh im kopf….




2 Responses to “unlust”
1 neous 4 December 2006 @ 10:16 am
Hoffentlich war es trotzdem schön! Ich hab an dich gedacht…
Pass auf dich auf, wir telefonieren heut Abend (von anderer Stätte aus..)
2 Atti 5 December 2006 @ 8:42 pm
Danke, dass du mitgekommen bist
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