self-doubt, aggression, escapism, kann die welt nicht auf meine wohnung beschränkt werden?
freitag begann es. still und leise setzte es sich in meinem hirn fest. nichts war so wie es sollte. nicht im entferntesten. schob es auf innere aggression und unzufriedenheit. das gemurmelte “hier, monster” mitten in der nacht, beinahe um diese uhrzeit vergessen, bohrte sich samstag in meine seele. zweifel meldeten sich an. ist es richtig, das zu tun, was sich anbietet nächste, übernächste woche? sollte ich das wirklich?
und heute. der tag, der ein wunderschöner werden sollte. mitten in einen tollen nachmittag prallt es hinein. von einem moment auf den anderen - stimmung völlig kaputt. mein selbst - liegt auf dem boden. es braucht niemand drauf rumtreten. das kann ich alleine. what you see is what you get? ich hoffe nicht. das was ich sah. nein danke. das will ich nicht. nicht haben, nicht sein. der drang in mir, mich zu verschliessen, alles abzusagen, und erst wieder rauszugehen, wenn das semester anfängt, ist unbändig groß. ich will alles absagen, allein sein. er sagt: es ist nicht so. aber tief in mir sagt es: doch, es ist so. kann man sich nicht schön reden. und vor allem eins will ich nicht: mit irgendjemand darüber reden müssen. nein, das muss ich mit mir selbst ausmachen.




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